Kompostwiki

- eine gemeinschaftliche Wissensdatenbank zum Thema Kompostierung

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Was gehört auf den Kompost, was nicht?

Grundsätzlich kann kompostiert werden, was in der Natur entstanden ist und nicht wesentlich durch Verarbeitung verändert wurde. So könnte zum Beispiel Baumwolle problemlos auf den Kompost gegeben werden, die daraus gefertigten Produkte wie Jeans oder Pullover aber nicht.

Leichter und schwerer abbaubare Materialien sollten immer gemischt werden. Die Würmer begrüßen es außerdem, wenn die Nahrung mit mineralischem Bodenmaterial und auflockernden Materialien gemischt wird. (Ralf Klinger, 2010)

Haushaltsabfälle

  • Rüstabfälle, verdorbene Nahrungsmittel, Speisereste, Schalen von Zitrusfrüchten können recht gut kompostiert werden, sofern sie nicht in allzugrossen Mengen vorliegen.
  • Abfälle wie Teebeutel, Kaffeesatz mit Filterpapier, Haare oder Federn lassen sich auch gut verarbeiten.

Frisch statt faul!

Gartenabfälle

Sämtliche Abfälle aus dem Garten, wie Baum-, Hecken und Strauchschnitt, Rasen, Laub und Ernterückstände.
( → Gehört Eibe auf den Kompost?)

Je kleiner, desto schneller

Achten Sie darauf, dass die Abfälle bereits zerkleinert (geviertelt, Fingerlänge…) ins Kesseli gelangen, also keine ganzen Äpfel, Orangen oder Kartoffeln. So geht der Rotteprozess im Kompost viel schneller vonstatten nach dem Motto: je mehr Oberfläche, desto mehr Angriffsfläche für die Kompostlebewesen. Sie schlucken ja auch keine ganzen Äpfel, oder?

Merkblatt

Für den Hausgebrauch gibt es ein Merkblatt zum Ausdrucken, auf dem gelistet ist, welche Stoffe auf den Kompost gehören und welche nicht. → Merkblatt: Abfälle für den Kompost

Siehe auch:


(Ralf Klinger, 2010)) Ralf Klinger, 2010. Regenwürmer - Helfer im Garten. Pala Verlag, pp.171, ISBN 978-3-89566-282-9.
anleitungen/was_gehoert_auf_den_kompost.txt · Zuletzt geändert: 27.04.2016 - 10:29 (Externe Bearbeitung)