Kompost ist eine einfache und effektive Möglichkeit, aus organischem Material eigene Komposterde, den besten ökologischen Dünger für Zimmerpflanzen, Balkon, Garten und Feld herzustellen.
Jeder kann so für einen Teil der eigenen Abfälle die Verantwortung übernehmen und an den ökologischen Kreisläufen aktiv mitarbeiten. Das Prinzip von Stoffkreisläufen bzw. dem Bodenorganismus wird sichtbar und verständlich. Außerdem werden die sonst bei der Mülldeponierung in die Atmosphäre entweichenden Gase wie Methan und Kohlendioxid gebunden.
Kompostieren der eigenen Abfälle spart Geld, es muss weniger über die Müll-Tonne entsorgt werden (= zu giftigen Müllbergen oder giftigen Emissionen der Verbrennungsanlage werden) und es brauchen keine Düngemittel oder Pflanzenerden gekauft werden.
Damit muss auch kein Liefer-LKW mehr Pflanzenerde von A nach B bringen und es fällt weniger Verpackungsmaterial an.
Im Garten und auf dem Feld kann die Nutzung von Kompost bei kargen und/oder ausgelaugten Böden entscheidend auf die Fruchtbarkeit und den Wasserhaushalt einwirken. Kombiniert mit einer nachhaltigen Bewirtschaftung mit Hilfe von Gründüngungen etc wird das Bodenleben aktiviert, die Wasserspeicherfähigkeit deutlich erhöht und der Erosion entgegengewirkt.
Damit wird am Aufbau des Dauerhumus gearbeitet, der später dann das Einbringen von fertigem Kompost überflüssig macht. Es wird dann mit der Flächenkompostierung gearbeitet.
Selbst einen Kompost einzurichten und zu pflegen ist für alle die Pflanzen in der Wohnung, auf dem Balkon oder im Garten haben sehr nützlich!
Abhängig vom Bedarf - für Zimmerpflanzen oder für einen ganzen Garten - sollte die Größe des Komposts angelegt werden. Auch ist es sehr sinnvoll, z.B. für Hausgemeinschaften oder Zusammenschlüsse mehrerer Häuser/Wohneinheiten etc einen gemeinsamen Kompost anzulegen.
Tip: Freunde freuen sich bestimmt über ein Dünger-Paket mit Wurm-Erde für ihre Zimmerpflanzen.